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Hogarth, William (1697 London 1764). The Battle of the Pictures. Eintrittsbillet zu einer 1745 veranstalteten Auktion eigener Bilder, die auf der Erde wie in der Luft von denen der italienischen Schule agegriffen werden. Die Bude des Altmeister-Auktionators mit einer Wetterfahne, deren vier Richtungen die Buchstaben P.U.F.S. anzeigen, also Puffs – Windbeuteleien. Kupferstich von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818). Bezeichnet: Engraved by T. Cook. / (Publis)hed by G. & J. Robinson Paternoster Row June 1st. 1802, ansonsten innerhalb des Bildes wie oben sowie zweizeiligem Zutrittstext. 22 x 24,2 cm.

William Hogarth, Battle of the Pictures (Cook)

„ A witty reprise of the literary conflict between Ancients and Moderns, here shown as a battle of pictures rather than books … The elaborate system of advanced bids was in itself a criticism of the doubtful practices of autioning Old Master paintings, and an attempt to find a way of marketing modern paintings, claiming his own paintings to be contemporary equivalents of earlier types … The ranks of the Old Master paintings on the left suggest the mass production of dubious Old Masters for ignorant Connoisseurs and the essential speciousness of the market presided over by auctioneers such as Christopher Cock and dealers such as Robert Bragge “

(David Bindman, Hogarth and his Times, S. 113).

Unter den attackierten Bildern das Frühstück der Vermählten aus der Marriage-Folge, Midnight Modern Conversation, aus Rake’s Progress das Gelage, der Morgen aus der Tageszeitenfolge sowie die Verhaftung aus Harlot’s Progress. Die Auktion brachte Hogarth „eine Kleinigkeit im Verhältniß zu den Summen … womit man jetzt seine Originalbilder bezahlt“ (Lichtenberg). – Der Zutrittstext im Gegensatz zu Hogarth’s eigenem Stich hier unterhalb der Darstellung.

Sehr schöner Abdruck auf festem, namentlich oben und unten extrem breitrandigem Papier. Links unter Teilverlust des Verlagsimprints innerhalb des breiten Plattenrandes geschnitten. Rechts im weißen Seitenrand leichter Wasserstreifen. – Cook „machte sich auch einen Namen als Hogarth-Stecher, dessen vollständiges Werk er … nachgestochen hat“ (Thieme-Becker) und dessen Ursprungsformat er im Gegensatz zu allen späteren Hogarth-Ausgaben in seiner ersten, früheren Ausgabe beibehielt. Für einige von Hogarth nicht selbst veröffentlichte Blätter wurde Cook zu deren Erststecher, wie er denn auch den Beifall eines zeitgenössischen Kenners wie Maximilian Speck von Sternburg fand.

Angebots-Nr. 7.580 / EUR  176. (c. US$ 203.) + Versand

William Hogarth, Battle of Pictures (Cook klein)

– – – Dasselbe in Cook’s teilweise gemeinsam mit seinem Sohn gearbeiteter volkstümlicher späterer, kleinerer Fassung. Bezeichnet: Hogarth pinxt. / T. Cook & Son sc. / Published by Longman, Hurst, Rees, & Orme, August 1st. 1808., ansonsten wie vor. Bildgröße 15,7 x 17,2 cm. – Innerhalb des breiten weißen Plattenrandes geschnitten.

Angebots-Nr. 8.938 / EUR  60. (c. US$ 69.) + Versand

William Hogarth, Battle of the Pictures (Stahlstich)

– – – Dasselbe in Stahlstich um 1840. 14,7 x 15,3 cm. – Titel in Deutsch + Englisch. – Etwas stockstippig.

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„ Ihre Schriften der (ridinger handlung niemeyer) Nr. 25 ist ein wundervolles Kompendium. Ich danke Ihnen diesmal besonders für die Sendung und bin sehr froh, die Zusammenstellung zu haben … “

(Herr G. K., 25. Dezember 2011)