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Einstmals berühmter Jahrmarkt in LondonoderEin Bein durchwandert die Kunsthistorievon Bruegel via Hogarth zu Goyaund ist hier zugleich ein Beinchenim kleinen Beginning des Haymarket TheatreHogarth, William (1697 London 1764). Southwark Fair. Der Jahrmarkt zu London mit seinem volkreichen Treiben. Kupferstich von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818). Bezeichnet: Designed by Wm. Hogarth / Engraved by T. Cook / Published April 1st. 1796, by G. G. & J. Robinson, Paternoster Row, London., Titel wie vor. 37,4 x 47,5 cm. Hogarth-Katalog Tate Gallery, 1971/72, 74 (das 1733er Öl) nebst Abb.; H.-Katalog Zürich, 1983, 20 (H’s spiegelbildlicher 1734er Stich) nebst Abb. – Als Subskriptionsbeleg diente beziehungsreich „The Laughing Audience“.
Die zweitälteste Darstellung der Ausstellung „Hereinspaziert, hereinspaziert – Jahrmarkts-Graphik aus drei Jahrhunderten“ der Puppentheater-Sammlung München von 1975/76. Siehe Nr. 2 des Ausstellungskataloges nebst doppelblattgroßer Abbildung Seiten 52/53.
(Lichtenberg). Kunsthistorischer Nabel indessen ist der eigene Sturz des „The Fall of Bajazet“ ungewollt life darbietenden zukünftigen Haymarket-Ensembles von seiner erhaben oberhalb der Menge etablierten Bretterbühne, die sich nun ins Angebot eines Porzellanladens mischt. Und dabei symbolträchtig Bein zeigt . In diesem Falle das einer Schönen. Ein Bein mit Vergangenheit und Zukunft. Denn
(Lawrence Gowing im Katalog der Tate Gallery). Herrlicher Abdruck von schönstem Hell – Dunkel dieses unwiederholbaren Blattes, seitengleich zum H.-Stich. auf festem Papier. Cook „machte sich auch einen Namen als Hogarth-Stecher“ (Thieme-Becker), dessen Ursprungsformat er im Gegensatz zu allen späteren Hogarth-Ausgaben beibehielt. – Im breiten weißen Rand rechts oben ganz schwacher Wasserstreifen.
– – – Dasselbe in Cook’s kleinerer Wiederholung, seitengleich zum Öl. Bezeichnet: Hogarth pinxt. / T. Cook sculpt. / Published by Longman, Hurst, Rees, & Orme, July 1st. 1807., Titel wie oben. Bildgröße 14 x 17 cm.
Innerhalb des breiten weißen Plattenrandes geschnitten, der zwei-, nur bedingt dreiseits, in seinen Außenpartien schwach braunfleckig ist.
(Herr H. M., 26. Mai 2007) |