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Der Subskriptionsbeleg zur „ Analysis of Beauty “als zugleich eine „ Parodie auf Leonardo’s ‚Abendmahl‘ “Hogarth, William (1697 London 1764). Columbus breaking the Egg. Columbus’ Antwort an die Schmäher seiner Leistung. Kupferstich von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818). Bezeichnet: Engraved by T. Cook., Titel wie vor sowie Adressenrest Paternoster Row August 1st. 1800. 15,8 x 19,2 cm. Der 1752er Subskriptionsschein zur „Analysis of Beauty“, deren Kern, die Schlangenlinie, die beiden Aale nebst Eiern in der Ovalform des Tellers im Vordergrund symbolisieren. Nach Peter Bexte, William Hogarth – Analyse der Schönheit, 1995, nutzte Hogarth die Szene zugleich für eine Parodie des Abendmahls Leonardo’s:
Columbus’ Wendung vom Betrachter aus gesehen nach rechts folgt Hogarth’s eigener Radierung, die gegenüber dessen Vorlage indes, wie wiederholt, spiegelbildlich sein könnte. – Cook „machte sich auch einen Namen als Hogarth-Stecher“ (Thieme-Becker). – Zweiseits innerhalb des weißen Plattenrandes geschnitten, dabei oben nur schmales Rändchen.
– – – Dasselbe als Hogarth’s Eigen-Radierung im 1753er Zustand im Abdruck von der von James Heath (1757 London 1834, kgl. Kupferstecher) um 1822 überarbeiteten Platte („Selbst diese Abzüge sind heute aber relativ selten geworden“, Kunstgalerie Esslingen 1970; und Meyers Konv.-Lex., 4. Aufl., VIII [1888], 625: „Eine schöne Ausgabe“). Bezeichnet: Design’d & Etch’d by Wm. Hogarth Decem 1. 1753. 16,5 x 19,5 cm. – Zu Columbus’ Körperhaltung siehe zuvor.
Abbildungen Hogarth-Katalog Zürich, 1983, 78 + FAZ, 23. 1. 1996 (Friedmar Apel, Verfolgung einer Schlangenlinie). – Auf festem Papier. – Breitrandig.
– – – Dasselbe in Cook’s kleinerer Wiederholung. Bezeichnet: Hogarth pinxt. / T. Cook sculpt. / Published by Longman, Hurst, Rees, & Orme, Nov. 1st. 1807., Titel wie vor. Bildgröße 14,1 x 17 cm. – Columbus’ Körperhaltung wie vor. – Innerhalb des breiten weißen Plattenrandes geschnitten. In diesem einige kleine Flecken.
– – – Dasselbe in Kupferstich von Carl Heinrich Rahl (Hoffenheim 1779 – Wien 1843). (1818/23.) 18,9 x 20 cm. – C’s Körperhaltung vom Betrachter aus gesehen nunmehr nach rechts, wie auch bei den ff. Blättern, wobei Riepenhausen dafür bekannt ist, H’s gestochene Spiegelbildlichkeiten geheilt zu haben. – Oben rechts Platten-Nr. 49.
– – – Dasselbe in Kupferstich von Ernst Ludwig Riepenhausen (1765 Göttingen 1840, dortiger Univ.-Kupferstecher). Bezeichnet: 49 / W. Hogarth inv. 18,3 x 23 cm. – Früher, toniger Abdruck. – Breitrandig.
– – – Dasselbe von Riepenhausen wie vor, doch auf leicht getöntem minderen Papier. – Einige Stockfleckchen und leichte Quetschung im weißen Unterrand.
– – – Dasselbe von Riepenhausen wie vor, doch im Abdruck um 1850 auf besonders festem Papier.
– – – Dasselbe in Lithographie von C. F. Heintz. (1833/36.) Bezeichnet: 53. / Columbus stellt ein Ey auf die Spitze. / Lith. v. C. F. Heintz . 21,8 x 17,8 cm. – Ausführlicher deutscher Untertext.
– – – Dasselbe in Stahlstich um 1840. 13,5 x 18 cm. – Mit Titel in Deutsch + Englisch.
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