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O  You  Roast  Beef  of  Old  England

Hogarth, William (1697 London 1764). O the Roast Beef of Old England, &. Das Tor von Calais. Kupferstich von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818). Bezeichnet: Designed by W.m Hogarth / Engraved by T. Cook / Published by G. G. & J. Robinson, Pater-noster Row, Dec.r 1.st 1797., ansonsten wie vor. 39,1 x 46,8 cm.

William Hogarth, Das Tor von Calais (Roast Beef of Old England; Cook)

Hogarth-Katalog der Tate Gallery, 1971/72, 136 nebst Farbabb. S. 73 (das 1748er Öl). – Thematisch Hogarths 2blätt. Suite France + England von 1756 zugehörig, inspirierte ihn zweifelsohne seines Freundes Henry Fielding patriotische Ballade The Roast Beef of Old England, die dieser für seine 1731 uraufgeführte The Grub-Street Opera geschrieben hatte und deren Popularität nach ihrer Neuvertonung durch Richard Leveridge ihresgleichen suchte. Bei jedwedem neuen Stück wurde sie gesungen. Vorher, nachher, oder gelegentlich auch zwischendurch.

„ When  mighty  Beef  was  the  Englishman’s  food … “

Aber auch bei offiziellen Dinners des United States Marine Corps während der Präsentation des Beefs. Oh you roast beef of old England!

Cook „machte sich auch einen Namen als Hogarth-Stecher, dessen vollständiges Werk er … nachgestochen hat“ (Thieme-Becker) und dessen Ursprungsformat er im Gegensatz zu allen späteren Hogarth-Ausgaben in seiner ersten, früheren Ausgabe – wie denn auch hier – beibehielt. Für einige von Hogarth nicht selbst veröffentlichte Blätter wurde Cook zu deren Erststecher, wie er denn auch den Beifall eines zeitgenössischen Kenners wie Maximilian Speck von Sternburg fand.

„ Die Scene der Darstellung ist der Raum zwischen dem inneren und äußeren Festungsthore der Stadt, jedoch mit der Perspective in eine Straße derselben … Seitwärts vom Thore hat der Künstler seine Verhaftung (als vermeintlicher Spion) dargestellt …

„ Den wahren Mittelpunkt der Composition bildet ‚John Bull’s erhabene Panacee‘, ein kolossaler Rinderbraten, welcher von England so eben gelandet, an Madame Grandsire adressirt ist, und von deren Koch zum Orte der Bestimmung getragen wird … (Er) sinkt unter der Last beinahe zusammen, ein Capuziner im höchsten Entzücken betrachtet und segnet den (Braten) … “

(Lichtenberg).

Von schönster Hell-Dunkel-Wirkung auf festem Papier. – Die rückseitige leichte Seitenstockigkeit bildseits nur im weißen Oberrand oben rechts etwas bemerkbar.

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William Hogarth, Das Tor von Calais (Roast Beef of Old England)

– – – Dasselbe in Hogarth’s gemeinschaftlich mit Charles Mosley (ca. 1720 – ca. 1770) gearbeiteter Eigen-Radierung. Bezeichnet: Painted by W.. Hogarth / Engrav’d by C.. Mosley & W.. Hogarth. / Publish’d according to Act of Parliament. March 6..th 1749., ansonsten wie oben. 38,4 x 45,6 cm.

Nagler, Hogarth, 32 und, Mosley, 4, dessen besseren Arbeiten zuzählend. – Abbildung Hogarth-Katalog Zürich, 1983, 65. – Breitrandiger Abdruck von der vom kgl. Kupferstecher James Heath (1757 London 1834) um 1822 überarbeiteten Platte („Selbst diese Abzüge sind heute aber relativ selten geworden“, Kunstgalerie Esslingen 1970; und Meyers Konv.-Lex., 4. Aufl., VIII [1888], 625: „Eine schöne Ausgabe“, geschätzt auch schon von zeitgenössischen Sammlern vom Range etwa eines A. T. Stewart [Catalog of the Stewart Collection, New York 1887, 1221, „fine plates“]).

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William Hogarth, Das Tor von Calais (Cook klein)

– – – Dasselbe in Cook’s volkstümlicher späterer, kleinerer Fassung. Bezeichnet: Gates of Calais. / Hogarth pinx.t / T. Cook sculp. / Published by Longman, Hurst, Rees & Orme, Jan.y 1st. 1807. Bildgröße 14 x 17 cm. – Innerhalb des breiten weißen Plattenrandes geschnitten.

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William Hogarth, Das Tor von Calais (Roast Beef of Old England; Rahl)

– – – Dasselbe in Kuperstich von Carl Heinrich Rahl (Hoffenheim 1779 – Wien 1843). (1818/23.) Bezeichnet: 46. 22 x 28,9 cm.

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William Hogarth, Das Tor von Calais (Roast Beef of Old England; Riepenhausen)

– – – Dasselbe in Kupferstich von Ernst Ludwig Riepenhausen (1765 Göttingen 1840, Univ.-Kupferstecher ebda.). Bezeichnet: 46 / W. Hogarth inv. pinx. 19 x 29 cm. – Früher, toniger Abdruck. – Riepenhausens Stiche nach Hogarth („sehr schätzbar“, Nagler) zählen zu seinem Hauptwerk und werden nicht zuletzt der Seitenrichtigkeit wegen den Hogarth’schen Kupfern teilweise sogar vorgezogen.

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– – – Dasselbe von Riepenhausen wie vor, doch auf leicht getöntem minderen Papier. 19,2 x 29,4 cm.

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William Hogarth, Das Tor von Calais (Roast Beef of Old England; Riepenhausen)

– – – Dasselbe von Riepenhausen wie vor, doch in tiefschwarz leuchtendem Abdruck wohl um 1850 von der im weißen Seitenrand etwas verkürzten Platte. 19,2 x 29,4 cm.

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William Hogarth, Das Tor von Calais (Roast Beef of Old England; Lithographie)

– – – Dasselbe in Lithographie von C. C. Böhme. (1833/36.) Bezeichnet: 46. / Das Thor von Calais oder der englische Rinderbraten. / C. C. Böhme lithograph. 23,3 x 22,8 cm. – Ausführlicher Untertext à la Lichtenberg in Deutsch. – Unten rechts im Text- und weißen Seitenrand etwas fleckig, ansonsten herrlicher Abdruck von leuchtendem Hell-Dunkel.

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– – – Dasselbe in Stahlstich um 1840. Bezeichnet: Das Thor von Calais. 13,2 x 15,2 cm.

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