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Nach  dem  wirtschaftlichen

nun  der  gesellschaftliche  Aufstieg

Hogarth, William (1697 London 1764). The Industrious ‘Prentice grown rich, & Sheriff of London. Großes Festbankett anläßlich der Berufung des einstigen fleißigen Zeugweberlehrburschen Goodchild in das hohe Amt der Vaterstadt. Mit sichtbarem Wohlbehagen genießt die große Tafelrunde die gastronomischen Genüsse dieser Welt: Braten, Weine, Torten u. a. m. Und von der Empore spielen die Musikanten herab. Kupferstich von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818). Bezeichnet:Designed by Wm. Hogarth / Plate 8 / Engraved by T. Cook / Published by T. Cook Islington and G. G. & J. Robinsons Pater-noster Row February 1st. 1796. 29 x 36,5 cm.

William Hogarth, Gutkind Sheriff von London (Cook)

Industry & Idleness VIII. – Abdruck von schönster Hell-Dunkel-Wirkung auf festem Papier. In dessen geradezu üppigem breiten weißen Rand oben rechts leichter Wasserstreifen. Darüberhinaus – im Gegensatz zu allen späteren Hogarth-Ausgaben – im Ursprungsformat. – Cook „machte sich auch einen Namen als Hogarth-Stecher“ (Thieme-Becker).

„ Der Reiche, zum Sheriff Londons erhobene Gutkind giebt seinen Antrittsschmauss und dass es dabei hoch hergeht, zeigt sich aus allem. Eine Menge Arme scheinen sogar auf die grossen Ueberreste zu speculiren, denn an der Thüre drängt es sich gewaltig … “

(Untertext zu einer Lithographie).

Die berühmte, volkstümlichste Suite des Meisters, an Hand der Weberei als eines zu seiner Zeit Haupterwerbszweiges den jungen Burschen die Chancen ihres Lebens ebenso aufzeigend wie die ihrem Fortkommen abträglichen Verlockungen :

Calculated  for  the  use  &  Instruction  of  youth
w(h)erein  every  thing  necessary  to  be  known  was  to  be  made
as  intelligible  as  possible

(Hogarth in seinen Autobiographical Notes).

„ Die Szenen sollten so leicht verständlich sein wie möglich, wozu die Stiche nicht in aller Feinheit ausgearbeitet zu sein brauchten. Wichtig war vielmehr, die Kosten niedrig zu halten, damit auch Lehrlinge diese Blätter kaufen konnten. Hogarth gestaltete um jedes Bild einen rahmenähnlichen Rand – vermutlich nahm er an, daß die Jungen diese Kupferstiche ohne Rahmen direkt an die Wand hefteten. In diesem Rand hatte er unter jeder Szene dem faulen und (oder) den fleissigen Lehrling einen charakteristischen Bibelspruch beigegeben … oben erscheinen auf den Blättern einerseits Geißel, Handfesseln und Galgenstrick als Anspielung auf das tragische Ende des faulen Lehrlings und andererseits Amtsstab, Ratsherrenkette und Staatsschwert als Hinweis auf die Laufbahn des Fleißigen “

(Bachofen-Moser, William Hogarth im Kunsthaus Zürich, 1983, S. 98).

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– – – Dasselbe in Hogarth’s Eigen-Radierung im Abdruck von der vom kgl. Kupferstecher James Heath (1757 London 1834) um 1822 überarbeiteten Platte („Selbst diese Abzüge sind heute aber relativ selten geworden“, Kunstgalerie Esslingen 1970; und Meyers Konv.-Lex., 4. Aufl., VIII [1888], 625: „Eine schöne Ausgabe“, geschätzt auch schon von zeitgenössischen Sammlern vom Range etwa eines A. T. Stewart [Catalog of the Stewart Collection, New York 1887, 1221, „fine plates“]). Bezeichnet: Design’d & Engrav’d by Wm. Hogarth. / Plate 8 / Publish’d according to Act of Parliamt. Sepbr. 30. 1747. 26,7 x 35 cm.

William Hogarth, Gutkind Sheriff von London

Abbildung Hogarth-Katalog Zürich, 1983, 60. – Auf breitrandigem festen Papier.

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William Hogarth, Gutkind Sheriff von London (Cook klein)

– – – Dasselbe in Cook’s kleinerer Wiederholung, doch ohne den Sinnspruch und die Randsymbole sowie mit dem Serientitel als Untertext. Bezeichnet: Hogarth pinxt. / T. Cook sculpt. / Published by Longman, Hurst, Rees, & Orme, Jany. 1st.1809. Bildgröße 13,3 x 17,6 cm. – Innerhalb des breiten weißen Plattenrandes geschnitten.

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William Hogarth, Gutkind Sheriff von London (Riepenhausen)

– – – Dasselbe in Kupferstich von Ernst Ludwig Riepenhausen (1765 Göttingen 1840, Univ.-Kupferstecher ebda.). Bezeichnet: 34. / W. Hogarth inv & pinx. / Pl. 8. / R. f. 21,6 x 29,7 cm. – Früher toniger Abdruck. – Riepenhausens Stiche nach Hogarth („sehr schätzbar“, Nagler) zählen zu seinem Hauptwerk und werden den Hogarth’schen Kupfern teilweise sogar vorgezogen.

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William Hogarth, Gutkind Sheriff von London (Industry + Idleness VIII; Riepenhausen)

– – – Dasselbe von Riepenhausen wie vor, doch auf besonders festem Papier, wohl um 1850. – Im weißen Rand minimal altersfleckig.

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William Hogarth, Gutkind Sheriff von London (Industry + Idleness VIII; Lithographie)

– – – Dasselbe in Lithographie von C. F. Heintz. (1833/36.) Bezeichnet: 38. / Lith. v. C. F. Heintz. 22 x 25,5 cm. – Titel – Der fleissige Lehrbursche ist reich und Sheriff von London geworden – und ausführlicher Untertext à la Lichtenberg in Deutsch. – Auf leicht getöntem Papier. – Berieben.

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– – – Dasselbe in Stahlstich um 1840. 13 x 15,8 cm. – Mit Titel in Deutsch + Englisch, doch ohne Sinnspruch und Randsymbole.

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