|
Widerrufsrecht Impressum William Hogarth Katalog 45 Jahre Kunsthandlung + Seltenheitsantiquariat Kataloge
Autographen
Kartographie
Bibliophilie Alte Meister Zeichnungen Grafik XX. Jahrhundert Recht Orts- + Landeskunde Miscellania: Bücher + Grafik Das AHA!-Erlebnis Mai 2008 Tiere, Jagen, Umwelt Fischen + Angeln Pferde + Reiten Joseph Georg Wintter Die Familie Rugendas Künstlerindex Homepage e-mail
Datenschutz Geschäftsbedingungen |
„ Was für eine kräftige Schutzwehr ! “Hogarth, William (1697 London 1764). Die Trauergesellschaft. Abschiednehmend von der zu Hause im noch teils offenen Sarg aufgebahrten Verstorbenen. Kupferstich von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818). Bezeichnet: Pl. VI. / Designed by W. Hogarth. / Engraved by T. Cook. / London Published by G. G. & J. Robinson Paternoster Row October 1st. 1799. sowie Serientitel. 35,5 x 41,1 cm.
Harlots Progress VI. – Abdruck von sehr schöner Hell-Dunkel-Wirkung auf festem Papier. – Die leichte Braunstelle im weißen Oberrand noch in den Bildhintergrund hineinreichend, doch dort praktisch nicht wahrnehmbar. – Im übrigen – im Gegensatz zu allen späteren Hogarth-Ausgaben – in dessen ursprünglichem Folio-Format. – Cook „machte sich auch einen Namen als Hogarth-Stecher“ (Thieme-Becker). – Das Schlußblatt der Folge, auf die „ Hogarth hauptsächlich zuerst den großen Ruhm gegründet (hat) “ (Lichtenberg). Und fortfahrend zu diesem Blatt:
Und nur eine unter den fünfzehn Anwesenden – die Tote, Lebendige und ein Spiegelbild – bekümmert sich um die Verstorbene:
Die um 1730 entstandenen malerischen Originale dieser insgesamt sechs Stationen umfassenden Buhlerin-Suite fielen übrigens schon um 1755 einem Feuer zum Opfer.
– – – Dasselbe in Hogarth’s Eigen-Radierung im 1744er 3. Zustand. Bezeichnet: Plate 6. / † / Wm. Hogarth invt. Pinxt. et sculpt. 32 x 39 cm.
Nagler 17, 6; Abbildung Hogarth-Katalog Zürich, 1983, 18 (dieser Zustand). – Harmonischer, extrem breitrandiger Abdruck auf festem Papier, vielleicht aus der von Boydell von 1790-1809 hrsg. Gesamtausgabe. – Schwacher Wasserstreifen in rechter oberer Randecke.
– – – – Dasselbe in extrem breitrandigem Abdruck wohl von der vom kgl. Kupferstecher James Heath (1757 London 1834) um 1822 überarbeiteten Platte („Selbst diese Abzüge sind heute aber relativ selten geworden“, Kunstgalerie Esslingen 1970; und Meyers Konv.-Lex., 4. Aufl., VIII [1888], 625: „Eine schöne Ausgabe“).
– – – Dasselbe in Kuperstich von Carl Heinrich Rahl (Hoffenheim 1779 – Wien 1843). (1818/23.) Bezeichnet: 12. / Plate 6. 21,2 x 27,1 cm.
– – – Dasselbe in Kupferstich von Ernst Ludwig Riepenhausen (1765 Göttingen 1840, Univ.-Kupferstecher ebda.). Bezeichnet: 12. / Plate 6. / W. Hogarth invt. pinxt. Riepenhausen d. sc. 20 x 24,8 cm. – Abdruck auf besonders festem Papier, wohl um 1850. – Riepenhausens Stiche nach Hogarth („sehr schätzbar“, Nagler) zählen zu seinem Hauptwerk und werden nicht zuletzt der Seitenrichtigkeit wegen den Hogarth’schen Kupfern teilweise sogar vorgezogen.
– – – Dasselbe in Lithographie. (1833/36.) Bezeichnet: 18 / Der Weg einer Buhlerin. 6tes. Blatt. 19,6 x 21,4 cm. – Ausführlicher Untertext à la Lichtenberg in Deutsch.
Komplette Exemplare der Folge sowie weitere Einzelblätter verfügbar .
(Mrs. B. F., October 24, 2007) |