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Richard  Leveridge’s  Songs

Hogarth, William (1697 London 1764). Frontispiece to Leveridge’s Songs, 1727. Auf in Landschaft vor ihr liegendes Notenbuch nebst Geige weisende junge Frau, aufblickend zu in den Wolken thronenden Bacchus + Venus und ihre Gunst für Leveridge’s Kompositionen erbittend, unterstützt hierbei vom kleinen Cupido, der Mutter Venus um Gehör für die Erdige bittet. Bacchus schließlich mit Rebstock in der erhobenen Rechten und weinlaubgeschmücktem Haupt. Kupferstich von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818). Bezeichnet: (Hogarth pinx) / T. Cook sculp. / (Published by Long)man, Hurst, Rees & Orme, Oct. 1st. 1809., ansonsten wie vor. Bildgröße 16,3 x 10,7 cm.

William Hogarth, Frontispiece to Leveridge's Songs, 1727

Richard Leveridge (1670-1758) war seit 1795 der auch selbst komponierende führende Londoner Bassist. In den frühen 1720ern dem großen John Rich und dessen Lincoln’s Inn Fields Theatre verbunden, dann dem Covent Garden. 1702 reüssierte er mit seiner Musik zu Macbeth und übernahm hier die Rolle der Hecate. Er sollte sie bis zu seinem Rückzug von der Bühne 1751 singen, doch ihre Melodie überlebte ihn noch um ein volles Jahrhundert. Geradezu unsterblich aber wurde er mit seiner Neuvertonung von Henry Fielding’s patriotischer Ballade The Roast Beef of Old England, die dieser für seine 1731 uraufgeführte The Grub-Street Opera geschrieben hatte.

Cook „machte sich auch einen Namen als Hogarth-Stecher“ (Thieme-Becker), hat anstehendes Frontispiz aber wohl erstmals in seiner seiner Folio-Ausgabe folgenden kleinen Ausgabe der Jahre 1806/09 verarbeitet. Wiedergegeben ist das Hogarth’sche zur 1727er 2bänd. Ausgabe der Songs, erinnernd noch an seine frühen Arbeiten. Ein originaler Abzug desselben wurde schon in den 1820ern „für die enorme Summe von 5 Guineen (gut £ 5) verkauft“. – Innerhalb des dreiseits breiten weißen Plattenrandes unter Teilfortfall der Adresse geschnitten und hier zweitseits schwach braunfleckig. Links ohne Bildeinfassung.

Angebots-Nr. 15.330 / EUR  98. (c. US$ 113.) + Versand


„ danke für ihre sendung (Hogarth’s Superstition in Heath-Abdruck), die mich in bestem zustand erreicht hat. große freude, gefällt mir sehr gut … mit freundlichen sammlergrüßen “

(Herr W. K., 7. August 2015)