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Für  Milton’s  Verlorenes  Paradies ?

Hogarth, William (1697 London 1764). Two Plates for Miltons. Zum einen Teufels-Scenerie, zum andern Konzert himmlischer Heerscharen mit einem in die Tiefe sausenden Teufelchen. Zwei Arbeiten auf einem Blatt als möglicherweise fürs 1. + 3. Buch des Verlorenen Paradieses. Kupferstich von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818). Bezeichnet: Hogarth pinxt. / T. Cook sculpt. / Published by Longman, Hurst, Rees, & Orme, May 1st. 1809., ansonsten wie vor. Bildgröße 15,2 x 17,8 cm.

William Hogarth, Two Plates for Miltons

Findet es Mr. Nichols sehr merkwürdig, daß Hogarth nur für gedachte beide Bücher je eine Illustration geschaffen haben sollte – analog gleichwohl zur Doppelarbeit Perseus & Andromeda – und annimmt, daß sie in keiner Ausgabe Verwendung fanden, vielmehr für irgend ein seinerseits ungedruckt und unaufgeführt gebliebenes Oratorium oder eine ebensolche Oper gedacht waren, schwört John Trusler, daß der Meister notfalls Milton’s Paradies nie gelesen haben dürfte und daß namentlich der Teufelsspuk jedwedem anderen phantastischen Werk eher zugeordnet werden könne als dem Milton-Paradies. Gleichwohl, ob nun so oder so,

„ Miltons größter Ruhm fiel in die Mitte des deutschen 18. Jahrhunderts, als von Schweizer Kritikern sein Werk mobilisiert wurde im Kampfe gegen die Aufklärung, die das Wunderbare aus der Poesie verbannt hatte … “

(Laaths, Weltliteratur, 1953, 373).

Cook „machte sich auch einen Namen als Hogarth-Stecher“ (Thieme-Becker), hat anstehendes Sujet aber wohl erstmals in seiner seiner Folio-Ausgabe folgenden kleinen Ausgabe der Jahre 1806/09 verarbeitet. – Innerhalb des breiten weißen leicht angebräunten Plattenrandes geschnitten.

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„ Das Bild ist heute zu meiner vollsten Zufriedenheit eingetroffen … Für die reibungslose und prompte Lieferung dankend, verbleibt mit den besten Endjahreswünschen, freundlichst Ihr … “

(Herr K. v. F., 16. Dezember 2008)