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Hogarth, William (1697 London 1764). Boys peeping at Nature. Subscriptionsschein für Harlots Progress. Drei Putti, deren einer einen Faun am Blick unter den Rock der Statue der vielbrüstigen Frau Natur zu hindern sucht, die die beiden anderen malen bzw. in Kupfer arbeiten. Kupferstich von Ernst Ludwig Riepenhausen (1765 Göttingen 1840, Univ.-Kupferstecher ebda.). Bezeichnet: 85. / W. Hogarth invt. / R. f., ansonsten wie vor sowie Dreizeiler aus Horaz und 7zeiligem Quittungstext. 17 x 15,7 cm.

William Hogarth, Boys peeping at Nature (Riepenhausen)

Vgl. Hogarth-Katalog der Tate Gallery, 1971/72, 56a, + Bindman, Hogarth and his Times, 37a, jeweils die 1731er Hogarth-Fassung nebst Abbildungen. – Hogarth nutzte das leicht veränderte Motiv 1751 erneut als Subskriptionsschein, diesmal für Paul before Felix und Moses brought to Pharaos Daughter. – Abdruck auf leicht getöntem minderen Papier. – Kleiner, noch die rechte Ecke des indes sehr breiten weißen Plattenrandes betreffender Wasserfleck im Oberrand. – Riepenhausens Stiche nach Hogarth („sehr schätzbar“, Nagler) zählen zu seinem Hauptwerk und werden nicht zuletzt der Seitenrichtigkeit wegen den Hogarth’schen Kupfern teilweise sogar vorgezogen.

„ … introduces a new order of subject in Hogarth’s work. It indicates an erotic theme from nature, yet links it to the classical tradition of history painting. A satyr, restrained by a putto, seeks to unveil the privacy of Nature … – again with a double meaning … “

(Lawrence Gowing, Hogarth-Katalog Tate Gallery, a. a. O.).

„ The implication seems to be that the arts are aware of the hidden side of nature but do not approach it lustfully, i. e. A Harlot’s Progress should be seen as a work which faces up to nature but not with prurient intent “

(David Bindman, a. a. O.).
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– – Dasselbe in Kupferstich von Richard Livesay (gest. Southsea 1823). Bezeichnet: Subscription Ticket for the Harlots Progress / W. Hogarth invt. / Rd. Livesey Fecit / Publish’d April 23d; 1782 Pd Livesay at Mrs Hogarths Leicester Fields., ansonsten wie vor sowie Dreizeiler aus Horaz. 14,1 x 13,7 cm.

William Hogarth, Boys peeping at Nature

Bildlich mit dem Originalzustand übereinstimmend, doch ohne dessen erledigtem Quittungstext, der durch obigen Titel ersetzt wurde, und hier vorliegend im Abdruck auf starkem Papier von der vom kgl. Kupferstecher James Heath (1757 London 1834) um 1822 überarbeiteten Platte („Selbst diese Abzüge sind heute aber relativ selten geworden“, Kunstgalerie Esslingen 1970; und Meyers Konv.-Lex., 4. Aufl., VIII [1888], 625: „Eine schöne Ausgabe“, geschätzt auch schon von zeitgenössischen Sammlern vom Range etwa eines A. T. Stewart [Catalog of the Stewart Collection, New York 1887, 1221, „fine plates“]).
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William Hogarth, Boys Peeping at Nature (Stahlstich)

– – – Dasselbe in Stahlstich um 1840. 23,3 x 15,4 cm. – Darüber die Sujets Invitationskarte „auf eine Pastete zum Mittagessen in dem Wirthshause zur Bischofsmütze“ für Mr. King + Der Lockenraub (Vignette mit der Darstellung einer Szene aus Pope’s gleichnamiger Dichtung), darunter der Subskriptionsschein für den Kupferstich The March to Finchley (gegen die Rebellen unter dem Prätendenten Karl Eduard V. von Schottland).
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„ Sie haben wieder einmal in unverkennbarer Weise Ihr Unternehmen und Ihre Philosophie dargeboten. Ich wünsche Ihnen – beiden – auch in diesem Jahr viel Erfolg und Gefolgschaft von Ihren alten und hoffentlich auch neuen Kunden und natürlich auch persönliches Wohlergehen … “

(Herr D. L., 4. Januar 2010)