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Hogarth, William (1697 London 1764). Shrimps! Die ihre Ware ausrufende junge Krebs-Verkäuferin. Punktierstich in Graudruck von Ernst Ludwig Riepenhausen (1765 Göttingen 1840). Bezeichnet: W. Hogarth pinx. / Riepenhausen sc. 25,1 x 19,4 cm.

Eines der selteneren Blätter nach Hogarth. – Auf leicht getöntem minderen Papier. Knickfalte unten rechts in Bild- und breitem weißen Rand.

William Hogarth, Shrimps!

„ Dieses Bild (stellt) ein junges englisches Landmädchen vor, welches mit Krebschen in die Stadt kommt, um sie über das oben auf dem geflochtenen Korbe – den es unbeschadet seiner Wagenradgröße grazil auf dem Kopfe zu balancieren weiß – liegende Maas zu verkaufen, dabei ruft sie ‚Krebschen, Krebschen‘. “

Hogarth schuf dieses für ihn ganz unübliche Bild um 1745, ohne es jedoch selbst als Stich zu veröffentlichen. Dies geschah erst 1782 durch Bartolozzi, dessen Arbeit dann Riepenhausen als Vorlage diente und der diesem nicht nur in Technik einschließlich Graudruck, sondern – entgegen seiner sonstigen Gepflogenheit – auch in der seitenverkehrten Darstellung folgte.

Hogarths Witwe übrigens pflegte dieses bis 1790 in ihrem Besitz befindliche lebenspralle Bild der „Market Wench“ Besuchern wie folgt zu erläutern:

„ They  say  he  could  not  paint  flesh .
There’s  flesh  and  blood  for  you;  —  them ! “

Und so urteilte Generationen später denn auch Richard Muther in Thieme-Becker :

„ Das  vielbewunderte  ‚Krevettenmädchen‘ …
ein  Bild , aus  dem  die  Salzluft  der  See  weht  – , so  seltsam ,
daß  nur  die  letzten  Werke  des  Frans  Hals  eine  Parallele  bieten . “

Siehe im übrigen die farbige Wiedergabe des Originals im Hogarth-Katalog der Tate Gallery von 1971-72 (Abb. S. 51). – Riepenhausens Arbeiten nach Hogarth ( „sehr schätzbar“ ) zählen zu seinem Hauptwerk.

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